Cranberry sind für viele der Inbegriff für gesunde, wohlschmeckende kleine Vitamin C-Bomben. Bereits seit einigen Jahren sind auch bei uns Produkte mit Cranberry der Renner, der Trend kam, wie so vieles aus den USA. Dort ist die kleine rote Beere schon lange bekannt und beliebt. Aber auch in den skandinavischen Ländern schätz man die kleine rote Beere in der Küche und als Getränk, warm und kalt. Es wäre auch falsch, Cranberry einfach mit Preiselbeere zu übersetzten, da die nordamerikanische Cranberry mit unserer Preiselbeere zwar verwandt, aber nicht identisch ist. Selbstverständlich, dass es von dieser beliebten Frucht nicht nur Saft, Brotaufstriche und ähnliches, sondern auch Tee gibt. Man kann zwar auch aus den getrockneten Blättern einen Tee zubereiten, spricht man von Cranberry Tee ist jedoch in aller Regel Tee aus den getrockneten Beeren gemeint.

Inhaltsstoffe

Cranberrys sind wahre kleine Wunderwerke, wenn es um die Unterstützung und Förderung unserer Gesundheit geht. Neben zahlreichen Vitaminen, allen voran Vitamin C, die unser Immunsystem unterstützen und aufbauen, sind zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, von denen wir profitieren können. Dabei sind vor allem die sogenannten Tannine zu erwähnen. In der Medizin und Homöopathie existieren bereits viele Prägerate, die Cranberry-Extrakt enthalten. Sie unterstützen die Darmflora, beispielsweise ganz besonders auch nach Erkrankungen und Infektionen die schwere Durchfälle mit sich brachten. Zudem können sie mit Karies vorbeugen und leisten somit sogar für die Mundgesundheit einen Beitrag. Was Harnwegsinfektionen, Herzerkrankungen und schlechte Cholesterinwerte betrifft, auch hier hilft die kleine Beere weiter. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass man durch Cranberry das Wachstum von Krebszellen beeinflussen kann. Anbaugebiete Die echte Cranberry stammt aus Nordamerika. Dort wachsen sie vor allem in den nordöstlichen Staaten der USA, wie Washington, New Jersey, Wisconsin, Massachusetts, aber auch in Oregon, im Nordwesten kommen sie vor. In Kanada gibt es besonders in Quebec und British Columbia nennenswerte Bestände. Die Sträucher der Cranberry sind relativ anspruchslose Pflanzen, die gut ohne chemische Pflanzenschutzmittel auskommen. Ein weiterer Vorteil für den Verbraucher.

Herstellung

Für Cranberry Tee werden die getrockneten Früchte verwendet. Damit diese ihre Geschmacks- und Aromastoffe möglichst gut abgeben können, müssen sie vor dem Trocknen mindestens halbiert, teilweise auch geviertelt werden. Die Schale wäre so hart und fest, dass das heiße Wasser für den Tee lediglich die Beeren aufweichen würde. Häufig werden noch Hagebutte, Apfel, Hibiskus oder auch Brombeere untergemischt. Dies geschieht zum einen, um den Geschmack und das Aroma abzurunden, zum anderen auch, um dem Aufguss die Farbe und die Farbintensität zu verleihen, die der Verbraucher von einem Cranberry Tee erwartet.

Fazit

Klein, aber oho - dies trifft auf die Cranberry absolut zu! Umso schöner, dass es von dieser kleinen Powerfrucht auch leckeren Tee gibt und uns so eine weitere Variante bietet, uns und unserem Körper mit Tee etwas Gutes zu tun. Im Supermarkt oder in einer Apotheke, die Sortiment an Produkten, die Cranberry enthalten, ist riesig. Und als Tee ist diese besondere Frucht ein wahrer Genuss und einen Versuch wert. Bildnachweis: Cranberry Tee - © Printemps - Fotolia.com

Zusammensetzung und Fruchtanteile

Cranberry Tee — Früchtetee ist streng genommen kein Tee, da er keine Blätter der Teepflanze Camellia sinensis enthält. Korrekt wird er als „Früchteaufguss" oder „teeähnliches Getränk" bezeichnet. Dennoch hat sich der Begriff Früchtetee im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt und beschreibt eine vielfältige Kategorie beliebter Heißgetränke.

Die Basis vieler Früchtetees bilden Hibiskusblüten (für die rote Farbe und die fruchtige Säure), Hagebuttenschalen (für Vitamin C und Fülle) und Apfelstücke (für natürliche Süße). Dazu kommen je nach Mischung weitere Früchte, Beeren, Kräuter und natürliche Aromen. Hochwertige Früchtetees bestehen zu 100 Prozent aus echten Fruchtbestandteilen ohne künstliche Zusätze.

Geschmack und Aroma

Die Geschmackspalette von Früchtetee reicht von intensiv-fruchtig über blumig-süß bis exotisch-würzig. Klassische Mischungen wie Waldbeere oder Erdbeere-Vanille sind zeitlose Favoriten. Exotischere Varianten mit Mango, Maracuja oder Kokos bieten tropisches Flair. Die Säure variiert je nach Hibiskus-Anteil und kann durch Zusatz von Süßholzwurzel oder Stevia-Blättern abgemildert werden.

Beim Aufguss sollte der Tee eine kräftige Farbe zeigen — das ist ein Zeichen für hochwertige Zutaten und ausreichende Ziehzeit. Der Duft sollte fruchtig und einladend sein, ohne künstlich zu wirken. Riechen Sie vor dem Trinken am Tee — das Aroma ist ein wichtiger Teil des Genusserlebnisses.

Zubereitung: Heiß und kalt

Früchtetee gelingt am besten mit kochendem Wasser (100 °C) und einer Ziehzeit von 8 bis 10 Minuten. Im Gegensatz zu echtem Tee kann Früchtetee nicht „überziehen" — eine längere Ziehzeit intensiviert lediglich den Geschmack und löst mehr Vitamine und Fruchtsäuren. Verwenden Sie pro Tasse 2 bis 3 Teelöffel der Mischung.

Früchtetee eignet sich hervorragend als Eistee. Bereiten Sie ihn doppelt konzentriert zu und gießen Sie ihn über Eiswürfel. Verfeinern Sie ihn mit frischen Früchten, Minze oder einem Spritzer Limettensaft. Für Kinder ist ungesüßter Früchtetee eine gesunde Alternative zu Säften und Limonaden — er enthält keine Kalorien und ist von Natur aus koffeinfrei.

Gesundheitliche Aspekte

Früchtetee ist von Natur aus koffeinfrei und somit zu jeder Tageszeit geeignet — auch für Kinder, Schwangere und koffeinempfindliche Personen. Hagebuttenschalen und Hibiskusblüten sind natürliche Vitamin-C-Quellen, die zur Unterstützung des Immunsystems beitragen können.

Die enthaltenen Fruchtsäuren und Antioxidantien (insbesondere aus Hibiskus und Beerenfrüchten) werden in der Forschung auf verschiedene gesundheitliche Wirkungen untersucht. Beachten Sie jedoch, dass der Vitamin-C-Gehalt durch die Hitze beim Aufguss teilweise reduziert wird. Trotzdem bleiben genügend wertvolle Inhaltsstoffe erhalten, die Früchtetee zu einem gesunden Genussgetränk machen.

Verwandte Artikel

Entdecken Sie weitere interessante Beiträge zu diesem Thema:

Zubereitung Schritt für Schritt

Die perfekte Tasse beginnt mit der Wahl des richtigen Wassers. Verwenden Sie nach Möglichkeit gefiltertes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser mit einem niedrigen Kalkgehalt. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee erheblich beeinträchtigen und einen unangenehmen Film auf der Oberfläche bilden. Die optimale Wasserhärte für Tee liegt zwischen 4 und 8 Grad deutscher Härte.

Wärmen Sie Ihre Teekanne und Tassen vor, indem Sie sie kurz mit heißem Wasser ausspülen. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass das Aufgusswasser seine optimale Temperatur behält und der Tee gleichmäßig extrahiert wird. Messen Sie die Teemenge sorgfältig ab: Pro 200 ml Wasser empfehlen sich je nach Teesorte 2 bis 5 Gramm Teeblätter. Eine Küchenwaage liefert dabei genauere Ergebnisse als das Augenmaß.

Gießen Sie das Wasser langsam über die Teeblätter und lassen Sie den Aufguss in Ruhe ziehen. Widerstehen Sie der Versuchung, den Teebeutel oder das Teesieb ständig zu bewegen — dies kann unerwünschte Bitterstoffe lösen. Nach der optimalen Ziehzeit entfernen Sie die Teeblätter sofort, um ein Überziehen zu vermeiden. Die Ziehzeit ist der wichtigste Faktor für den Geschmack — schon 30 Sekunden zu viel können einen milden Tee herb und bitter machen.

Kulturelle Bedeutung und Tradition

Cranberry steht in einer langen Tradition, die verschiedene Kulturen und Epochen miteinander verbindet. Tee ist seit Jahrtausenden nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut, das Menschen zusammenbringt und zum Innehalten einlädt. In einer Zeit, die von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt ist, bietet die Teekultur einen wertvollen Gegenpol.

In der traditionellen chinesischen Kultur steht Tee für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die japanische Teezeremonie erhebt die Teezubereitung zur meditativen Kunstform. In Großbritannien ist der Afternoon Tea ein gesellschaftliches Ritual, und in Ostfriesland gehört die Teetied zum kulturellen Erbe. Auch in der arabischen Welt ist die Teezubereitung ein Akt der Gastfreundschaft und des Respekts.

Moderne Teekultur verbindet diese Traditionen mit zeitgenössischen Trends. Tee-Sommeliers, spezialisierte Teehäuser und die wachsende Bewegung für bewussten Konsum machen Tee zu einem Thema, das Menschen unterschiedlichster Hintergründe begeistert. Die Beschäftigung mit Tee fördert Achtsamkeit, Geduld und die Wertschätzung für Qualität — Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je sind.

Qualität erkennen und richtig einkaufen

Die Qualität von Tee zu beurteilen, erfordert etwas Übung und Wissen. Ein wichtiger erster Anhaltspunkt ist das Erscheinungsbild der trockenen Blätter: Hochwertige Tees bestehen aus ganzen oder großen Blattstücken mit einheitlicher Farbe und Form. Gebrochene, staubige oder ungleichmäßige Blätter deuten auf niedrigere Qualität hin.

Der Duft der trockenen Blätter sollte frisch, klar und einladend sein — niemals muffig, staubig oder künstlich. Beim Aufguss achten Sie auf eine klare, leuchtende Tassenfarbe. Trüber oder matter Tee kann auf Qualitätsmängel oder falsche Lagerung hindeuten. Der Geschmack sollte vielschichtig sein und verschiedene Noten offenbaren — Tiefe und Komplexität sind Zeichen hoher Qualität.

Kaufen Sie Tee vorzugsweise im Fachhandel, wo Sie kompetent beraten werden und die Möglichkeit haben, verschiedene Sorten zu probieren. Online-Teeshops bieten oft eine größere Auswahl und detaillierte Beschreibungen. Achten Sie auf Bio-Zertifizierungen und Fair-Trade-Siegel, die Qualitätsstandards und nachhaltige Produktion gewährleisten. Kaufen Sie lieber kleine Mengen und verbrauchen Sie den Tee innerhalb weniger Monate — Frische ist bei Tee entscheidend.

Richtige Lagerung für optimales Aroma

Die richtige Lagerung ist entscheidend dafür, dass Ihr Tee sein volles Aroma bewahrt. Die vier größten Feinde des Tees sind Licht, Luft, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Bewahren Sie Tee daher stets in luftdichten, lichtundurchlässigen Behältern auf — ideal sind Dosen aus Zinn, Keramik oder dunklem Glas.

Vermeiden Sie die Aufbewahrung in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln wie Gewürzen, Kaffee oder Knoblauch, da Tee fremde Gerüche leicht aufnimmt. Ein kühler, trockener Ort mit konstanter Temperatur — etwa ein Küchenschrank abseits von Herd und Spüle — ist der ideale Lagerplatz. Im Kühlschrank sollte Tee nur in absolut luftdichten Behältern gelagert werden, um Kondenswasser zu vermeiden.

Die Haltbarkeit variiert je nach Teesorte: Grüner und weißer Tee sollten innerhalb von 6 bis 12 Monaten verbraucht werden, da sie empfindlicher auf Oxidation reagieren. Schwarzer Tee und Oolong halten bei richtiger Lagerung 1 bis 2 Jahre. Pu-Erh Tee ist eine Ausnahme — er kann wie guter Wein über Jahre oder sogar Jahrzehnte reifen und an Komplexität gewinnen. Kräuter- und Früchtetee bleiben bei sachgemäßer Lagerung 12 bis 24 Monate aromatisch.