Grüner Tee ist gesund, soweit herrscht wohl Einigkeit. Wie gesund, dürfte manchen allerding etwas zu weit gehen. Vom perfekten Abnehmhelfer über den langgesuchten Jungbrunnen bis hin zur Vorbeugung gegen Krebs. So manchen Menschen, selbst als Teefan, fällt es sicher schwer, sich vorzustellen, das so ein bisschen Tee tatsächlich bei so vielen Erkrankungen und Problemen die Lösung sein soll. Und jetzt soll grüner Tee auch noch bei Akne helfen? Geht das nicht langsam etwas zu weit? Hektik und Stress, Bewegungsmangel, ungesundes Fast-Food, fette Knabbereien und süße Kalorienbomben. Unser Lebenswandel ist oft nicht der gesündestes und vielen Menschen schlägt das alles nicht etwa auf den Magen, sondern auf die Haut. Besonders jemand, der zu Unreinheiten neigt oder sehr empfindliche Haut hat, fühlt sich beim Blick in den Spiegel oft im wahrsten Sinne des Wortes nicht wohl in seiner Haut. Vergrößerte Poren, unansehnliche Mitesser bis hin zu eitrig glänzenden Pickeln. Die Bandbreite der möglichen Reaktionen unseres größten Organs auf unsere Ernährung und unseren Lebensstil sind nicht wirklich schön anzusehen. Besonders bei grünem Tee sind Wissenschaftlern schon häufig die heilenden Wirkungen aufgefallen. Aber kann es wirklich sein, dass grüner Tee bei diesem Problem helfen kann? Und wenn ja, wie? Reicht es, ihn wie gewohnt zu trinken oder sollte er in diesen Fällen nicht ausnahmsweise besser äußerlich angewendet werden?

Legende oder Wahrheit?

Fettige, süße und auch Speisen mit einem hohen Milchanteil haben einiges gemeinsam. Zum Beispiel erhöhen sie alle nach ihrem Verzehr unseren Insulinspiegel recht schnell. Auch die Blutkonzentration einiger weiterer Botenstoffe steigt an. Die Kombination daraus führt bei Menschen mit empfindlicher Haut dazu, dass sich das Hautbild verschlechtert und sich erneut Akne ausbildet. Die Katechine im grünen Tee allerdings verbessern diese Stoffwechsellage wieder. Das bedeutet, dass grüner Tee bei Pickeln und Co tatsächlich zu Besserung führen kann und somit zum Abnehmen der unangenehmen Beschwerden. Den Skeptikern muss man allerdings zugestehen, dass sie in dem Punkt Recht haben, dass grüner Tee alleine nicht das große Wundermittel ist. Sinnvoll ist in solch einem Fall bei der Ernährung außerdem darauf zu achten, dass man die Kohlenhydrate möglichst reduziert und wenn möglich auch auf herkömmliche Kuhmilch verzichtet. Getrunken kann grüner Tee das Abheilen der Akne also durchaus unterstützen. Viele bestätigen die Wirkung des Grüntees. Die Sorten Sencha & Matcha sind besonders fruchtig im Geschmack und bekömmlich. Bancha & Gyokuro zählen unter den Kenner zu den wahren Hits unter den Tees. Wissenschaftliche Studien aus Japan und China legen es dar, dass diese Sorten nicht so viel Koffein enthalten, wie etwa Schwarztee, das macht ihn so beliebt und bekömmlich. Besonders wichtig in der Zubereitung ist der Aufguss, die Temperatur des Wassers (80-95 Grad), und die Qualität des Tees. Noch mehr helfen kann allerdings in zahlreichen Fällen auch eine äußere Anwendung, wie etwa Grünteemasken auf den betroffenen Bereichen. Ein Gesichtsdampfbad, wie man es beispielsweise bei Erkältungskrankheiten kennt, kann ebenfalls Linderung verschaffen. Selbst die Kosmetikindustrie macht sich die Kraft des grünen Tees inzwischen zunutze und bietet einige spezielle Artikel an, die unter anderem Grüntee-Extrakt enthalten. Das solche Masken und Produkte tatsächlich ihren Zweck erfüllen, wurde mittlerweile auch in einer Studie belegt. Dabei wurde über einen Zeitraum von acht Wochen beobachtete, wie sich das Hautbild verbessert, wenn regelmäßig mit Grüntee behandelt wurde. Das Ergebnis war eindeutig. Alternativ zu grünem kann auch weißer Tee verwendet werden. Die entsprechenden Inhaltsstoffe gleichen sich bei beiden Teearten weit genug, dass auch mit weißem Tee vergleichbare Erfolge sichtbar sind. Den weissen Tee mit ca. 80 Grad heissem Wasser aufgiessen, ähnlich wie bei der Zubereitung von gelbem Tee.

Fazit

Sicher wäre es falsch, grünen Tee absolut kritiklos zu verherrlichen und als das Mittel der Wahl bei allen Problemen zu sehen. Dennoch sollte man umgekehrt dem Tee auch die Kräfte zugestehen, die er tatsächlich hat und die Gesundheit positiv beeinflussen kann. Auch, wenn der Zusammenhang von Teekonsum und einer unreinen Haut zunächst unlogisch erscheinen mag, dass unsere Ernährung auch unser Hautbild beeinflusst ist längst bewiesen und bekannt. Wie auch bei den Krankheiten von Akne und unreiner Haut, gilt grüner Tee als Wundermittel. Wenn es also Nahrungsmittel gibt, die Akne und Pickel verschlechtern können, warum dann nicht auch umgekehrt welche, die sie verbessern? Direkt "vor Ort" kann der grüne Tee dann natürlich am effektivsten wirken. Doch generell gilt das auch für alle Teesorten und ist die wohl gesündere Variante zu Kaffee, der oft mehr Koffein enthält. Dennoch kennen wir alle Begriffe, wie "Wahre Schönheit kommt von innen." und "von innen heraus strahlen". Und tatsächlich geht es uns immer wieder so, dass wir jemandem begegnen, der nicht nur einfach hübsch und schön ist, sondern tatsächlich etwas ganz Besonderes an sich hat. Irgendwie ist da noch mehr... Sicher kann nicht jeder dem Schönheitsideal der diversen Modemagazine entsprechen und das ist auch gut so. Aber jeder kann zumindest versuchen, mit sich selbst im Reinen zu sein und seine Seele im Gleichgewicht zu halten. Und auch das hat oft schon mehr als genug Einfluss auf unsere Ausstrahlung und auch auf unsere Haut. Man muss nicht gleich zum "Bio-Gesundheitsapostel" werden und auf alles fettige und süße Verzichten. Die Menge macht eben oft. Aber wer sich Mühe gibt und versucht bewusst und gesund zu leben, der wird unter anderem auch mit schöner Haut belohnt. Wenn wir einmal vergleichen, mit wie viel Liebe und Aufwand wir teilweise unsere Autos pflegen, sollten wir unserem eigenen Körper wenigstens ebenso liebevolle Ernährung zukommen lassen. Bildnachweis: Grüntee © shaiith - Fotolia.com

Historischer Hintergrund

Die Geschichte rund um Grüntee Anti Akne ist eng mit der jahrtausendealten Kulturgeschichte des Tees verwoben. Tee ist mehr als nur ein Getränk — er ist ein Spiegel der Gesellschaften, die ihn kultiviert haben. Von den Nebelbergen Chinas über die Tempelgärten Japans bis zu den kolonialen Teeplantagen Indiens hat jede Epoche ihre eigenen Geschichten hervorgebracht.

Viele der heute bekannten Tee-Mythen haben ihren Ursprung in mündlichen Überlieferungen, die über Generationen weitergegeben wurden. Sie verbinden historische Fakten mit symbolischen Elementen und bieten so einen einzigartigen Einblick in die Denkweise und Werte vergangener Kulturen.

Die Legende im Detail

Diese Erzählung gehört zu den faszinierendsten Geschichten der Teekultur. Wie bei vielen Legenden gibt es verschiedene Versionen, die je nach Region und Erzähltradition variieren. Allen gemeinsam ist die tiefe Wertschätzung für den Tee als Geschenk der Natur und als Bindeglied zwischen Menschen und ihrer Umwelt.

Legenden wie diese erinnern uns daran, dass Tee seit jeher mehr war als ein einfaches Getränk. Er diente als Medium für Meditation, als Zeichen der Gastfreundschaft und als Katalysator für philosophische Gespräche. In vielen asiatischen Kulturen gilt der Tee als Brücke zwischen der materiellen und der spirituellen Welt.

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Zubereitung Schritt für Schritt

Die perfekte Tasse beginnt mit der Wahl des richtigen Wassers. Verwenden Sie nach Möglichkeit gefiltertes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser mit einem niedrigen Kalkgehalt. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee erheblich beeinträchtigen und einen unangenehmen Film auf der Oberfläche bilden. Die optimale Wasserhärte für Tee liegt zwischen 4 und 8 Grad deutscher Härte.

Wärmen Sie Ihre Teekanne und Tassen vor, indem Sie sie kurz mit heißem Wasser ausspülen. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass das Aufgusswasser seine optimale Temperatur behält und der Tee gleichmäßig extrahiert wird. Messen Sie die Teemenge sorgfältig ab: Pro 200 ml Wasser empfehlen sich je nach Teesorte 2 bis 5 Gramm Teeblätter. Eine Küchenwaage liefert dabei genauere Ergebnisse als das Augenmaß.

Gießen Sie das Wasser langsam über die Teeblätter und lassen Sie den Aufguss in Ruhe ziehen. Widerstehen Sie der Versuchung, den Teebeutel oder das Teesieb ständig zu bewegen — dies kann unerwünschte Bitterstoffe lösen. Nach der optimalen Ziehzeit entfernen Sie die Teeblätter sofort, um ein Überziehen zu vermeiden. Die Ziehzeit ist der wichtigste Faktor für den Geschmack — schon 30 Sekunden zu viel können einen milden Tee herb und bitter machen.

Kulturelle Bedeutung und Tradition

Grüntee Anti Akne steht in einer langen Tradition, die verschiedene Kulturen und Epochen miteinander verbindet. Tee ist seit Jahrtausenden nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut, das Menschen zusammenbringt und zum Innehalten einlädt. In einer Zeit, die von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt ist, bietet die Teekultur einen wertvollen Gegenpol.

In der traditionellen chinesischen Kultur steht Tee für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die japanische Teezeremonie erhebt die Teezubereitung zur meditativen Kunstform. In Großbritannien ist der Afternoon Tea ein gesellschaftliches Ritual, und in Ostfriesland gehört die Teetied zum kulturellen Erbe. Auch in der arabischen Welt ist die Teezubereitung ein Akt der Gastfreundschaft und des Respekts.

Moderne Teekultur verbindet diese Traditionen mit zeitgenössischen Trends. Tee-Sommeliers, spezialisierte Teehäuser und die wachsende Bewegung für bewussten Konsum machen Tee zu einem Thema, das Menschen unterschiedlichster Hintergründe begeistert. Die Beschäftigung mit Tee fördert Achtsamkeit, Geduld und die Wertschätzung für Qualität — Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je sind.

Qualität erkennen und richtig einkaufen

Die Qualität von Tee zu beurteilen, erfordert etwas Übung und Wissen. Ein wichtiger erster Anhaltspunkt ist das Erscheinungsbild der trockenen Blätter: Hochwertige Tees bestehen aus ganzen oder großen Blattstücken mit einheitlicher Farbe und Form. Gebrochene, staubige oder ungleichmäßige Blätter deuten auf niedrigere Qualität hin.

Der Duft der trockenen Blätter sollte frisch, klar und einladend sein — niemals muffig, staubig oder künstlich. Beim Aufguss achten Sie auf eine klare, leuchtende Tassenfarbe. Trüber oder matter Tee kann auf Qualitätsmängel oder falsche Lagerung hindeuten. Der Geschmack sollte vielschichtig sein und verschiedene Noten offenbaren — Tiefe und Komplexität sind Zeichen hoher Qualität.

Kaufen Sie Tee vorzugsweise im Fachhandel, wo Sie kompetent beraten werden und die Möglichkeit haben, verschiedene Sorten zu probieren. Online-Teeshops bieten oft eine größere Auswahl und detaillierte Beschreibungen. Achten Sie auf Bio-Zertifizierungen und Fair-Trade-Siegel, die Qualitätsstandards und nachhaltige Produktion gewährleisten. Kaufen Sie lieber kleine Mengen und verbrauchen Sie den Tee innerhalb weniger Monate — Frische ist bei Tee entscheidend.