Nimmt man die Wirkung von Grünem Tee aus China auf die Leistung von Profi- und Spitzensportlern einmal genauer unter die Lupe, muss es schon fast verwundern, dass dieses Getränk nicht auf der Doping-Liste steht. Da das Koffein im Grüntee wesentlich langsamer wirkt, als das in Kaffee beispielsweise, hält dafür seine Wirkung aber auch umso länger an. Bei allen Wettkämpfen und Belastungen, die länger als 40 Minuten dauern, haben alle Sportler dadurch einen eindeutigen Profit. Außerdem schützt Grüner Tee die Muskelzellen, was ihn in diesem Fall nicht nur für Ausdauersportler, sondern auch für Athleten im Kraftsportbereich interessant macht. Wer jedoch möglichst lange leistungsfähig bleiben muss, hat noch einen weiteren Vorteil bei einem hohen Grünteekonsum. Die Mitochondrien gelten als "Kraftwerke" unserer Muskelzellen. Und genau deren Potenzial wird durch diese Teeart ebenso gesteigert. Er hilft ebenso bei bestimmten Krankheiten. Inzwischen haben auch einige Wissenschaftler und Expertenteams aus Ernährungsfachleuten und Sportmedizinern bestätigt, dass durch einen regelmäßigen Genuss von Grünem Tee, eine eindeutige Steigerung in den Leistungen von Profisportlern zu verzeichnen ist. Dazu sollte etwa ein Liter pro Tag getrunken werden. Zudem gezielt direkt vor Wettkämpfen getrunken hilft Grüntee ebenfalls.

Leistungssteigerung auch bei Durchschnittssportlern?

Im normalen Breitensport geht es sicher nicht in erster Linie darum der schnellste oder stärkste zu sein. Dennoch können Hobbysportler schon alleine vom Schutz für ihre Muskelzellen von Grünem Tee profitieren. Gerade, wenn man vielleicht nicht besonders regelmäßig trainiert, neigt man doch manchmal dazu, etwas zu übertreiben, beispielsweise, weil man mit seinem alten Kumpel zum Joggen verabredet ist und sich vor ihm nicht die Blöße geben will, oder weil man den Ehrgeiz hat, diesmal einfach doch eine Scheibe mehr an Gewichten zu stemmen. Können die empfindlichen Muskelzellen dann auf einen Extraschutz zurückgreifen, umso besser. Wobei das selbstverständlich nicht heißt, dass man mit Grüntee im Magen sämtliche Signale des Körpers überhören kann und unverwundbar ist. Davon abgesehen allerdings hat dieser Tee bekannter Masen ohnehin so viel Positives für uns und unseren Körper zu bieten, dass man ihn eigentlich immer empfehlen kann. Grüner Tee bietet eine vielzahl an Pflanzenmetaboliten sogennante Catechine an. Und im Umkehrschluss muss man auch sagen, dass man nur mit Grünem Tee auch nicht zum Marathonläufer wird. Er ist, wie so oft, einfach eine wunderbare Unterstützung, aber kein Zaubermittel.

Was gilt es sonst zu beachten?

Grundsätzlich ist es immer ratsam, dem Grüntee vor dem Trinken etwas Zitronensaft zuzufügen. Ein kleiner Spritzer reicht dabei schon aus. Durch das Vitamin C wird die Aufnahme der wertvollen Inhaltsstoffe des Tees in den Körper, sowie auch deren Wirkung auf die Darmzellen verbessert. Da sich beim Aufbrühen aber nie alle Substanzen restlos aus den Blättern lösen, empfehlen einige Experten sogar, den Tee nach dem Abseihen zu essen. Wer sich allerdings so gar nicht vorstellen kann, ein paar nasse Teeblätter zu kauen, der kann gerne jederzeit auch auf eines der neuen Trend-Rezepte zurückgreifen, in denen Grüntee wie ein Gewürz eingesetzt wird.

Fazit

Eigentlich brauchen wir keine weiteren Studien oder ähnliches, die uns bestätigen, wie gesund der Grüne Tee ist und warum wir ihn trinken sollten. Die wahren Teefans brauchen solche Gründe ohnehin nicht, sie trinken ihren Lieblingstee einfach "nur" wegen seines guten Geschmacks. Die Zubereitung mit Wasser ist die eine Variante, grüner Tee als Teil der Ernährung ist die andere. Gerade bei Grünem Tee ist schon lange klar, dass er sehr gesund ist. Grünen Tee gibt es in vrschiedenen bekannten variationen wie z.B. Sencha, Matcha, Bancha, Gyokuro und viele mehr. Die Anwendungsgebiete erstrecken sich von Schönheitsmittel,zum Abnehmen, bei Alzheimer und vielem mehr. Einer japanischen Studie zufolge fällt es vielen Menschen leichter damit abzunehmen. Wie sehr, dass scheint allerdings noch lange nicht restlos wissenschaftlich belegt zu sein. Immer wieder erscheinen neue Meldungen, über weitere gesundheitliche Aspekte bei denen wir von Grüntee profitieren. Für alle Nicht-Teekenner aber, oder vielleicht gerade für die, die sich bisher für Tee nur kaum interessiert haben, könnten solche Meldungen ein Grund sein, doch auch mal eine Tasse Tee zu trinken. Und wer weiß, vielleicht kommen sie dann ja auch ganz schnell auf den Geschmack im wahrsten Sinne des Wortes und trinken Tee in erster Linie aus Genussgründen und nicht mehr gegen ihre Bauchschmerzen. Bildquelle: Ciclisti al tour/Gianni/fotolia.com

Hintergrund und Kontext

Grüner Tee zur Leistungssteigerung im Spitzensport — dieses Thema verdient eine genauere Betrachtung, denn es berührt wichtige Aspekte des Teegenusses, über die viele Teetrinker nur wenig wissen. Ob Anfänger oder erfahrener Teekenner: Hintergrundwissen bereichert das Teeerlebnis und hilft, bessere Entscheidungen beim Kauf und bei der Zubereitung zu treffen.

Die Welt des Tees ist komplex und vielschichtig. Von der Botanik der Teepflanze Camellia sinensis über die unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden bis hin zu den kulturellen Traditionen rund um den Globus gibt es immer Neues zu entdecken. Fundiertes Wissen über Tee schärft die Sinne und vertieft den Genuss.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Wissenschaftliche Forschung hat in den letzten Jahrzehnten vieles bestätigt, was die traditionelle Teekunde seit Jahrhunderten lehrt. Moderne Analysemethoden ermöglichen es, die komplexe Chemie des Tees besser zu verstehen: Über 700 verschiedene Aromaverbindungen wurden bislang in Tee identifiziert — mehr als in den meisten anderen Lebensmitteln.

Die Teepflanze Camellia sinensis produziert eine Vielzahl bioaktiver Substanzen: Polyphenole, Aminosäuren, Koffein, Vitamine und Mineralstoffe. Das Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe bestimmt nicht nur den Geschmack, sondern auch die physiologischen Wirkungen des Tees. Die Forschung auf diesem Gebiet ist dynamisch und bringt regelmäßig neue Erkenntnisse hervor.

Praktische Anwendung

Theorie ist wichtig, aber letztendlich zählt die praktische Umsetzung. Hier sind einige bewährte Grundregeln, die für nahezu alle Teesorten gelten: Verwenden Sie stets frisches, gefiltertes Wasser — Kalk und Chlor können den Geschmack erheblich beeinträchtigen. Die Wasserqualität macht einen deutlich größeren Unterschied als viele Teetrinker vermuten.

Investieren Sie in eine gute Teekanne aus Porzellan, Glas oder Gusseisen. Jedes Material hat seine Vorzüge: Porzellan ist neutral und eignet sich für alle Teesorten, Glas ermöglicht die optische Bewertung des Aufgusses, und Gusseisen hält die Temperatur besonders lange. Vermeiden Sie Plastik, da es Geschmacksstoffe aufnehmen und abgeben kann.

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Zubereitung Schritt für Schritt

Die perfekte Tasse beginnt mit der Wahl des richtigen Wassers. Verwenden Sie nach Möglichkeit gefiltertes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser mit einem niedrigen Kalkgehalt. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee erheblich beeinträchtigen und einen unangenehmen Film auf der Oberfläche bilden. Die optimale Wasserhärte für Tee liegt zwischen 4 und 8 Grad deutscher Härte.

Wärmen Sie Ihre Teekanne und Tassen vor, indem Sie sie kurz mit heißem Wasser ausspülen. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass das Aufgusswasser seine optimale Temperatur behält und der Tee gleichmäßig extrahiert wird. Messen Sie die Teemenge sorgfältig ab: Pro 200 ml Wasser empfehlen sich je nach Teesorte 2 bis 5 Gramm Teeblätter. Eine Küchenwaage liefert dabei genauere Ergebnisse als das Augenmaß.

Gießen Sie das Wasser langsam über die Teeblätter und lassen Sie den Aufguss in Ruhe ziehen. Widerstehen Sie der Versuchung, den Teebeutel oder das Teesieb ständig zu bewegen — dies kann unerwünschte Bitterstoffe lösen. Nach der optimalen Ziehzeit entfernen Sie die Teeblätter sofort, um ein Überziehen zu vermeiden. Die Ziehzeit ist der wichtigste Faktor für den Geschmack — schon 30 Sekunden zu viel können einen milden Tee herb und bitter machen.

Kulturelle Bedeutung und Tradition

Grüner Leistungssteigerung Spitzensport steht in einer langen Tradition, die verschiedene Kulturen und Epochen miteinander verbindet. Tee ist seit Jahrtausenden nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut, das Menschen zusammenbringt und zum Innehalten einlädt. In einer Zeit, die von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt ist, bietet die Teekultur einen wertvollen Gegenpol.

In der traditionellen chinesischen Kultur steht Tee für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die japanische Teezeremonie erhebt die Teezubereitung zur meditativen Kunstform. In Großbritannien ist der Afternoon Tea ein gesellschaftliches Ritual, und in Ostfriesland gehört die Teetied zum kulturellen Erbe. Auch in der arabischen Welt ist die Teezubereitung ein Akt der Gastfreundschaft und des Respekts.

Moderne Teekultur verbindet diese Traditionen mit zeitgenössischen Trends. Tee-Sommeliers, spezialisierte Teehäuser und die wachsende Bewegung für bewussten Konsum machen Tee zu einem Thema, das Menschen unterschiedlichster Hintergründe begeistert. Die Beschäftigung mit Tee fördert Achtsamkeit, Geduld und die Wertschätzung für Qualität — Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je sind.

Qualität erkennen und richtig einkaufen

Die Qualität von Tee zu beurteilen, erfordert etwas Übung und Wissen. Ein wichtiger erster Anhaltspunkt ist das Erscheinungsbild der trockenen Blätter: Hochwertige Tees bestehen aus ganzen oder großen Blattstücken mit einheitlicher Farbe und Form. Gebrochene, staubige oder ungleichmäßige Blätter deuten auf niedrigere Qualität hin.

Der Duft der trockenen Blätter sollte frisch, klar und einladend sein — niemals muffig, staubig oder künstlich. Beim Aufguss achten Sie auf eine klare, leuchtende Tassenfarbe. Trüber oder matter Tee kann auf Qualitätsmängel oder falsche Lagerung hindeuten. Der Geschmack sollte vielschichtig sein und verschiedene Noten offenbaren — Tiefe und Komplexität sind Zeichen hoher Qualität.

Kaufen Sie Tee vorzugsweise im Fachhandel, wo Sie kompetent beraten werden und die Möglichkeit haben, verschiedene Sorten zu probieren. Online-Teeshops bieten oft eine größere Auswahl und detaillierte Beschreibungen. Achten Sie auf Bio-Zertifizierungen und Fair-Trade-Siegel, die Qualitätsstandards und nachhaltige Produktion gewährleisten. Kaufen Sie lieber kleine Mengen und verbrauchen Sie den Tee innerhalb weniger Monate — Frische ist bei Tee entscheidend.