Inhaltsstoffe
Neben Bitter- und Gerbstoffen, ätherischen Ölen und sogar Harz, die für den leicht bitteren und doch fruchtig-süßen Geschmack des Johanniskrauts verantwortlich sind, enthält diese Pflanze zahlreiche weitere bioaktive Substanzen, die sich sehr auf unsere Psyche und Stimmung auswirken. Zu erwähnen sind dabei vor allem Phytosterin, Stearin und Phytosterole. Aber auch zahlreiche Flavonide wirken positiv auf unsere Gesundheit. So wirkt Johanniskraut sogar bei Bronchitis und Fieber, bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und Hämorrhoiden ebenso wie bei Gebärmutterkrämpfen und Menstruationsbeschwerden. Sogar Rückenschmerzen, Blutergüsse und Krampfadern sollen Dank Johanniskrauttee besser werden.Anbaugebiete
Johanniskraut, oder besser gesagt, das Echte Johanniskraut, das als Heilpflanze verwendet wird, ist in ganz Europa, Westasien und sogar Nordafrika verbreitet. Australien, Ostasien, Nord- und Südamerika gehören zwar nicht zur ursprünglichen Heimat dieser Pflanze, dank des Menschen gibt es hier inzwischen jedoch auch nennenswerte Bestände. Da der Bedarf an Johanniskraut seit einem gewissen Zeitraum bereits steigt, wird es längst wie eine ganz normale Kulturpflanze unter Feldbedingungen angebaut, geerntet und verarbeitet. Der Wildbestand alleine könnte die Nachfrage schon längst nicht mehr decken.Herstellung
Seinen Namen hat das Johanniskraut der Tatsache zu verdanken, dass es in der Regel zu Johanni, auch Mitsommer genannt, seine Blüten voll ausgebildet hat. Diese Blüten sind es auch, die zu Tee verarbeitet werden. Sie werden geerntet, getrocknet und entweder als loser Tee oder in Teebeuteln abgepackt. Teilweise finden sich auch Mischungen, etwa mit Melisse, was den entspannenden Charakter dieses Tees zusätzlich fördert.Fazit
Schlechte Laune hat jeder einmal, deswegen muss man noch lange nicht an depressiven Verstimmungen oder gar an schweren Depressionen erkrankt sein. Fakt ist aber auch, das schlechte Laune nun wirklich keinem Spaß macht. Weder dem Betroffenen, noch den Mitmenschen in seiner Umgebung. Deswegen aber gleich zu Arzneimittel zu greifen wäre ganz sicher auch der falsche Weg. Allerdings kann man sich einiges erleichtern, wenn man beispielsweise zu Beginn der kalten und trüben Jahreszeit anstatt sich tagelang absolut unwohl zu fühlen, sich nachts nur im Bett hin und her zu wälzen anstatt zu schlafen und nebenbei noch nicht mal genau zu wissen, weshalb man so "schlecht drauf" ist, einfach hin und wieder eine Tasse Johanniskrauttee zu genießen. Es schadet ganz sicher nichts und wenn man deshalb plötzlich wieder die Sonne zwischen all den grauen Wolken entdeckt, umso besser. Und anders als bei anderen Präparaten muss man hier auch keine Abhängigkeit fürchten. Es gibt viele Foren, Ratgeber und Informationen im Internet darüber. Zur Hilfe bei Problemen und Fragen.Bildnachweis: Johanniskraut Tee © liveostockimages - Fotolia.comVerwandte Artikel
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