Was ist drin?
Wer bei dem Namen "Kirsch Bananen Tee" tatsächlich Kirsch- und Bananenstückchen erwartet, wird bei einem Blick auf die Zutatenliste schnell enttäuscht sein. Denn es findet sich alles Mögliche auf dieser Liste, nur eben keine Kirschen und schon gar keine Bananen. Stattdessen besteht so ein Tee in der Regel aus Apfel, Hibiskus, Hagebutte und Orangenschalen. Häufig wird der Rotton des Aufgusses noch durch Zugabe von Rote Beete intensiviert. Der Geschmack von Kirschen und Bananen stammt meist ausschließlich von zugesetzten Aromen. Nun ist qualitätsentscheidend, ob es sich dabei um natürliche oder künstliche hergestellte Aromen handelt. Hersteller, die in erster Linie möglichst einfach und preisgünstig produzieren wollen oder müssen, greifen in der Regel auf die Variante aus dem Labor zurück.Fazit
Nun könnte man sicher behaupten, dass es sich bei Früchteteemischungen deren Namensgeber ein beliebtes Getränk oder ein gefragter Cocktail ist, allesamt nur aus Kunst und Chemie bestehen und den Verbraucher bewusst täuschen. Allerdings kommt es aber auch immer darauf an, welche Erwartungen man hat und was man bereit ist, dafür auszugeben. Ob als Teebeutel oder in loser Form, online oder im Teehaus jederzeit erhältlich. Wenn man selbst nur ein Minimum bezahlen möchte, kann man von keinem Händler der Welt die beste Qualität erwarten. Und wenn man Kirsch Bananen Saft möchte, muss man eben auch diesen trinken und nicht den Tee. Rezepte mit Kalorien Angaben gibt es im Internet genügend. Möchte man dagegen einen fruchtigen Tee, der auch nach Kirschen und Bananen schmeckt, dann ist gegen einen solchen Tee sicher weder etwas einzuwenden, noch wird man enttäuscht sein. Es liegt einfach auch in der Beschaffenheit und dem Grundpreis einiger Obstsorten, weshalb sie wenn überhaupt nur schwierig für die Teeproduktion geeignet sind. Weshalb dann nicht wenigstens auf das Aroma zurückgreifen?Bildnachweis: Kirsch Banane - © rolfbrecht100 - Fotolia.comVerwandte Artikel
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