Inhaltsstoffe
Lapacho Tee wurde ursprünglich zum Genuss getrunken. Inzwischen ist allerdings längst bekannt, dass es sich dabei auch um einen ausgezeichneten Heiltee handelt. Neben Kalium, Kalzium und Eisen, liefert der Aufguss der Rindenstückchen zusätzlich so wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Jod, Barium, Strontium und Bor. Lapacho Tee hat deshalb eine so starke Immunsteigernde Wirkung, dass ihm sogar nachgesagt wird, er könne Krebs heilen.Dies ist jedoch bis heute umstritten. Zudem ist dieser Tee absolut Koffeinfrei. Trotzdem sollte man nicht mehr als einen Liter pro Tag davon trinken und das auch nicht länger als maximal sechs Wochen am Stück. Anderenfalls würde man gerade wegen der zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe starke Nebenwirkungen riskieren. Schwangere sollten besser ganz auf Lapacho Tee verzichten.Anbaugebiete
Seine Heimat hat der Lapacho-Baum in den Regenwäldern Lateinamerikas, vor allem in Argentinien, Paraguay und Brasilien. Aber auch andere Länder dieser Region schätzen den Baum seit langem wegen seiner aromatischen Rinde. Mittlerweile gibt es auch Bäume, die in kontrolliertem Anbau gezogen werden. Da der Baum bei der Ernte der Rinde nicht beschädigt wird, sondern sich die abgenommenen Stücke vielmehr in kürzester Zeit wieder erneuern, stellt die Produktion von Lapacho Tee keinen nennenswerten Eingriff das Lebenssystem der Regenwälder dar. Es ist jedoch unverzichtbar, dass den einzelnen Bäumen bis zu einer erneuten Ernte der Rinde genügen Zeit zur Erholung gegeben wird. Sobald der Ausgangszustand wieder erreicht ist, kann erneut geerntet werden, ohne das die Gesundheit des Baumes Schaden nimmt. Wird auf diese Weise trotz wirtschaftlichen Nutzens Rücksicht auf den Baum genommen, kann er auch heute noch, wie schon lange vor unserer Zeit bis zu 700 Jahre alt werden.Herstellung
Theoretisch könnte man für die Lapacho Tees die gesamte Rinde verwenden. Da der äußere Teil jedoch sehr viel weniger der wertvollen Inhaltsstoffe enthält, wird für qualitativ hochwertigen Tee grundsätzlich nur die innere Rinde verwendet. Die Rinde wird vom Baum geschält, der innere und der äußere Teil werden voneinander getrennt.Nun kann die innere Rinde zerkleinert und gründlich getrocknet werden. Teilweise wird der Lapacho Tee vor dem Abpacken mit Fruchtstücken oder Aromen gemischt. Der größte Teil jedoch geht pur in den Handel.Fazit
Mit seiner rötlich, hellbraunen Farbe ist der Lapacho Tee unter den Kräutertees sicher etwas ganz besonderes und es lässt sich sicher auch streiten, ob er in dieser Kategorie überhaupt richtig ist oder nicht doch besser eine eigene verdient hätte. Die Wirkung des Tees, ist in vielen Ratgebern umstritten.Ob es nun ums abnehmen, die Heilung, oder die Zubereitung geht. Doch auch der Geschmack des Lapacho überrascht sicher beim ersten Mal. Mit der holzigen, leicht rauchigen Note rechnet man sicher noch, das süße Vanille Aroma dagegen erwartet man nicht unbedingt.Bildnachweis: Lapacho Tee © cirquedesprit - Fotolia.comVerwandte Artikel
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