Umckaloabo ist bereits seit Jahren auch bei uns ein Begriff für natürliche, pflanzliche Stärkung der Abwehrkräfte und schnelle Hilfe bei Erkältungskrankheiten. Streng genommen müsste man allerdings von einer Pelargonie sprechen, das ist nämlich der tatsächliche Name der Pflanze. Umckaloabo dagegen stammt aus der Sprache der Zulu und bedeutet so viel, wie "Symptome für Lungenkrankheiten" und beschreibt somit mehr das Anwendungsgebiet. Wir kennen das Mittel Umckaloabo in erster Linie als Tropfen, allerdings kann man aus dieser Heilpflanze auch einen hervorragenden Sud zubereiten, der als Tee getrunken ebenso effektiv helfen kann.

Inhaltsstoffe

Als besonders wirk- und vor allem auch heilsam haben sich bei der Pelargonie Inhaltsstoffe erwiesen, wie etwa Gerbstoffe, Aminosäuren, Cumarine, Favanoide, Amine, Sterine, sowie Gallussäurederivate. Die Umckaloabo Lösung wirkt dadurch nicht einfach nur stärkend auf das Immunsystem. Es kann noch weit mehr, indem es neben Bakterien auch noch Viren abtötet und fast schon nebenbei auch noch Schleim löst. So kann die Pelargonie, genauer gesagt ihre Wurzeln, als natürliche Lösung bei allen Symptomen von Erkältungskrankheiten bestens helfen. Egal, ob es sich um Abgeschlagenheit handelt, um Gliederschmerzen, Fieber, Husten, eine Bronchitis, eine Nasennebenhöhlenentzündung, Atemwegsinfektionen, Asthma, COPD oder Erkrankungen der Mandel. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, ob Tropfen oder Tee, schon viele sind längst überzeugt davon, dass ihre Krankheitssymptome mit dem Mittel Umckaloabo wesentlich schneller wieder abklingen, als ohne.

Anbaugebiete

Die Pelargonie ist bis heute fast ausschließlich in Südafrika beheimatet. Medizinmänner dort wissen bereits seit hunderten von Jahren die Kraft der Pflanze zu Heilzwecken zu nutzen. 1897 wurde ein 17jähriger Jugendlicher aus Großbritannien in das heutige Lesotho geschickt. Er war so schwer an Tuberkulose erkrankt, dass seine Ärzte in dem mutigen Schritt seine einzige Hoffnung sahen trotz dessen das sie keinen Erfahrungsbericht zu diesem Produkt hatten und dieses Mittel als unwirksam galt. Der Junge bekam während seiner Therapie täglich Umckaloabo-Produkte und war bereits nach einem Vierteljahr vollständig genesen. 1904 gründete er schließlich ein Unternehmen, bei dem er sich als erster Hersteller dieser Lösung zur Aufgabe machte, Umckaloabo nach Europa zu exportieren um die Menschen von Erkrankungen wie diese zu befreien. Die Kritik an diesen Produkten ist hierzulande aber stellenweise immer noch recht groß. In erster Linie wird trotz einiger guten Erfahrungen und Vitro Untersuchungen die Wirksamkeit der Präparate angezweifelt. Des weiteren ergaben sich einige Wechselwirkungen die im Zusammenhang mit dem Produkt standen.

Herstellung

Für den Tee bzw. den Sud, werden die gesäuberten und zerkleinerten Wurzeln der Pelargonie aufgegossen. Allerdings lösen sich dabei tatsächlich alle Substanzen dieser Pflanze, die in irgendeiner Weise eine Wirkung auf unseren Körper haben. Leider auch diejenigen, die unerwünscht sind und somit als Nebenwirkungen aufgezählt werden müssen. So ist es keine Seltenheit, dass man nach dem Konsum von Umckaloabo-Tee in den meisten fällen sofort Übelkeit verspürt, häufig einen starken Brechreiz bekommt oder andere unangenehme Folgen. Früher waren Tuberkulosekranke beispielsweise aber durchaus bereit, solche Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Sie waren immer noch besser, als die Krankheit weiter zu ertragen und oft die einzige Hoffnung auf Heilung. Heute wird aber eher der alkoholische Auszug als Flüssigkeit verwendet. Er ist grundsätzlich von Verursachern von Nebenwirkungen befreit und daher wesentlich besser verträglich.

Fazit

Ja, es gibt einen Umckaloabo-Tee und ja, dieses Produkt wurde früher einmal wegen seiner Wirksamkeit hoch geschätzt. Inzwischen hat sich aber die Medizin zum Glück weiter entwickelt und zum heutigen Stand muss man einfach sagen, dass laut einer Studie die Nachteile bzw. die Nebenwirkungen den Nutzen dieses Tees überwiegen und er somit nicht mehr empfohlen werden kann. Viel besser ist es eine Dosierung von einigen Milliliter der Umckaloabo Lösung als Tropfen zu sich zu nehmen. Bildnachweis: Umckaloabo Tee © Kathleen Rekowski - Fotolia.com

Herkunft und Geschichte

Pelargonie (Umckaloabo) hat eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Bereits in der Antike wussten Heiler um die besonderen Eigenschaften dieser Pflanze. In vielen Kulturen weltweit wird Pelargonie Umckaloabo seit Jahrhunderten als Heilmittel und Genussmittel geschätzt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus gemäßigten Klimazonen und wird heute in zahlreichen Ländern kultiviert.

Die Geschichte des Kräutertees reicht weit zurück. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer nutzten Kräuteraufgüsse zu therapeutischen Zwecken. Im Mittelalter waren es vor allem Klostergärten, in denen Heilkräuter systematisch angebaut und ihre Wirkungen dokumentiert wurden. Hildegard von Bingen und Paracelsus gehören zu den bekanntesten Vertretern der Kräuterheilkunde jener Zeit.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Inhaltsstoffe von Pelargonie Umckaloabo sind vielfältig und wissenschaftlich gut erforscht. Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe und Bitterstoffe bilden das komplexe Wirkstoffprofil dieser Teepflanze. Diese sekundären Pflanzenstoffe entfalten ihre Wirkung sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander — man spricht hier vom sogenannten Entourage-Effekt.

Flavonoide sind besonders wertvolle Antioxidantien, die freie Radikale im Körper neutralisieren können. Gerbstoffe (Tannine) wirken zusammenziehend auf die Schleimhäute und können bei Magen-Darm-Beschwerden lindernd wirken. Die ätherischen Öle tragen nicht nur zum charakteristischen Aroma bei, sondern besitzen auch antimikrobielle Eigenschaften.

Zubereitung und Dosierung

Für die optimale Zubereitung von Pelargonie Umckaloabo empfiehlt sich frisches, weiches Wasser, das auf etwa 100 °C erhitzt wird. Pro Tasse (250 ml) verwenden Sie einen gehäuften Teelöffel getrockneter Kräuter oder einen Esslöffel frischer Kräuter. Die ideale Ziehzeit beträgt zwischen fünf und zehn Minuten — je nach gewünschter Intensität.

Ein häufiger Fehler bei der Zubereitung von Kräutertee ist eine zu kurze Ziehzeit. Im Gegensatz zu grünem oder schwarzem Tee sollten Kräutertees ausreichend lange ziehen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig lösen können. Decken Sie die Tasse während des Ziehens ab, damit die flüchtigen ätherischen Öle nicht entweichen.

Kräutertees können sowohl heiß als auch kalt genossen werden. Als Eistee-Variante bereiten Sie den Aufguss doppelt so stark zu und gießen ihn über Eiswürfel. So erhalten Sie ein erfrischendes und gesundes Sommergetränk.

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Zubereitung Schritt für Schritt

Die perfekte Tasse beginnt mit der Wahl des richtigen Wassers. Verwenden Sie nach Möglichkeit gefiltertes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser mit einem niedrigen Kalkgehalt. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee erheblich beeinträchtigen und einen unangenehmen Film auf der Oberfläche bilden. Die optimale Wasserhärte für Tee liegt zwischen 4 und 8 Grad deutscher Härte.

Wärmen Sie Ihre Teekanne und Tassen vor, indem Sie sie kurz mit heißem Wasser ausspülen. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass das Aufgusswasser seine optimale Temperatur behält und der Tee gleichmäßig extrahiert wird. Messen Sie die Teemenge sorgfältig ab: Pro 200 ml Wasser empfehlen sich je nach Teesorte 2 bis 5 Gramm Teeblätter. Eine Küchenwaage liefert dabei genauere Ergebnisse als das Augenmaß.

Gießen Sie das Wasser langsam über die Teeblätter und lassen Sie den Aufguss in Ruhe ziehen. Widerstehen Sie der Versuchung, den Teebeutel oder das Teesieb ständig zu bewegen — dies kann unerwünschte Bitterstoffe lösen. Nach der optimalen Ziehzeit entfernen Sie die Teeblätter sofort, um ein Überziehen zu vermeiden. Die Ziehzeit ist der wichtigste Faktor für den Geschmack — schon 30 Sekunden zu viel können einen milden Tee herb und bitter machen.

Kulturelle Bedeutung und Tradition

Pelargonie Umckaloabo steht in einer langen Tradition, die verschiedene Kulturen und Epochen miteinander verbindet. Tee ist seit Jahrtausenden nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut, das Menschen zusammenbringt und zum Innehalten einlädt. In einer Zeit, die von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt ist, bietet die Teekultur einen wertvollen Gegenpol.

In der traditionellen chinesischen Kultur steht Tee für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die japanische Teezeremonie erhebt die Teezubereitung zur meditativen Kunstform. In Großbritannien ist der Afternoon Tea ein gesellschaftliches Ritual, und in Ostfriesland gehört die Teetied zum kulturellen Erbe. Auch in der arabischen Welt ist die Teezubereitung ein Akt der Gastfreundschaft und des Respekts.

Moderne Teekultur verbindet diese Traditionen mit zeitgenössischen Trends. Tee-Sommeliers, spezialisierte Teehäuser und die wachsende Bewegung für bewussten Konsum machen Tee zu einem Thema, das Menschen unterschiedlichster Hintergründe begeistert. Die Beschäftigung mit Tee fördert Achtsamkeit, Geduld und die Wertschätzung für Qualität — Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je sind.

Qualität erkennen und richtig einkaufen

Die Qualität von Tee zu beurteilen, erfordert etwas Übung und Wissen. Ein wichtiger erster Anhaltspunkt ist das Erscheinungsbild der trockenen Blätter: Hochwertige Tees bestehen aus ganzen oder großen Blattstücken mit einheitlicher Farbe und Form. Gebrochene, staubige oder ungleichmäßige Blätter deuten auf niedrigere Qualität hin.

Der Duft der trockenen Blätter sollte frisch, klar und einladend sein — niemals muffig, staubig oder künstlich. Beim Aufguss achten Sie auf eine klare, leuchtende Tassenfarbe. Trüber oder matter Tee kann auf Qualitätsmängel oder falsche Lagerung hindeuten. Der Geschmack sollte vielschichtig sein und verschiedene Noten offenbaren — Tiefe und Komplexität sind Zeichen hoher Qualität.

Kaufen Sie Tee vorzugsweise im Fachhandel, wo Sie kompetent beraten werden und die Möglichkeit haben, verschiedene Sorten zu probieren. Online-Teeshops bieten oft eine größere Auswahl und detaillierte Beschreibungen. Achten Sie auf Bio-Zertifizierungen und Fair-Trade-Siegel, die Qualitätsstandards und nachhaltige Produktion gewährleisten. Kaufen Sie lieber kleine Mengen und verbrauchen Sie den Tee innerhalb weniger Monate — Frische ist bei Tee entscheidend.

Richtige Lagerung für optimales Aroma

Die richtige Lagerung ist entscheidend dafür, dass Ihr Tee sein volles Aroma bewahrt. Die vier größten Feinde des Tees sind Licht, Luft, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Bewahren Sie Tee daher stets in luftdichten, lichtundurchlässigen Behältern auf — ideal sind Dosen aus Zinn, Keramik oder dunklem Glas.

Vermeiden Sie die Aufbewahrung in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln wie Gewürzen, Kaffee oder Knoblauch, da Tee fremde Gerüche leicht aufnimmt. Ein kühler, trockener Ort mit konstanter Temperatur — etwa ein Küchenschrank abseits von Herd und Spüle — ist der ideale Lagerplatz. Im Kühlschrank sollte Tee nur in absolut luftdichten Behältern gelagert werden, um Kondenswasser zu vermeiden.

Die Haltbarkeit variiert je nach Teesorte: Grüner und weißer Tee sollten innerhalb von 6 bis 12 Monaten verbraucht werden, da sie empfindlicher auf Oxidation reagieren. Schwarzer Tee und Oolong halten bei richtiger Lagerung 1 bis 2 Jahre. Pu-Erh Tee ist eine Ausnahme — er kann wie guter Wein über Jahre oder sogar Jahrzehnte reifen und an Komplexität gewinnen. Kräuter- und Früchtetee bleiben bei sachgemäßer Lagerung 12 bis 24 Monate aromatisch.