Die meisten von uns trinken viel zu wenig. Ganz besonders bei heißen Temperaturen. Aber immer nur Wasser trinken ist, verständlicher Weise, auf Dauer doch recht geschmacksarm. Zuckerhaltige Limonaden, Säfte und Schorlen sollte man den Empfehlungen nach, aber nicht in allzu großen Mengen trinken. Und von Alkohol braucht man an dieser Stelle erst gar nicht zu sprechen. Aber bleibt dann nur noch Tee als Alternative? Warmer, oder gar heißer Tee an heißen Tagen? Das geht doch erst recht nicht, oder?

Inhaltsstoffe

Zum einen raten Experten immer wieder zu lauwarmen Getränken. Gekühlte Getränke müssen vom Körper erst erwärmt werden, bis sie die gleiche Temperatur haben. Dieses Aufwärmen führt aber dazu, dass uns selbst ebenfalls langfristig gesehen nur noch wärmer wird. Zum anderen kann man mit Tee den Mineralstoffverlust, der durch das Schwitzen entsteht, hervorragend ausgleichen. Und die richtigen Kräuter in der Mischung kühlen und erfrischen gleichzeitig auch noch. So beispielsweise eine Kräuterteemischung namens "Sommer-Erfrischung". Die Kombination aus Eibischblüten, Lemongras uns Sonnenblumenblüten sind regelrecht perfekt, für heiße Sommertage. Die Hersteller haben bei der Wahl ihrer Zutaten nämlich darauf geachtet, dass sie nicht nur erfrischen wirken, wie das Lemongras, sondern gleichzeitig auch noch einen "Zusatznutzen" liefern. Die Eibischblüten besitzen nämlich nicht nur ebenfalls eine kühlende Wirkung, sie ergänzen auch zahlreiche wichtige Salze. Da der Tee sowohl warm, als auch gekühlt, pur oder mit diversen Süßungsmitteln wie Honig, Zucker, Süßstoff verfeinert, einfach nur lecker schmeckt, ist "Sommer-Erfrischung" ein ideales Getränk für die heiße Jahreszeit. Egal, ob man sich etwas davon auf eine Wanderung mitnimmt, beim Radfahren dabei hat oder nach dem Sport seinen Durst damit löscht, man tut damit nicht nur seinen Geschmacksnerven, sondern gleich dem gesamten Organismus etwas Gutes.

Anbaugebiete

Die original "Sommer-Erfrischung" kommt aus Tschechien und wird im Internet gemeinsam mit anderen Naturprodukten, wie Kräutersalben oder Nahrungsergänzungsmitteln vertrieben. Allerdings gibt es die drei Zutaten für diese Kräutermischung auch bei uns. Wer so einen erfrischenden Tee einmal ausprobieren möchte, hat die freie Wahl. Entweder den Tee bestellten, oder einmal ganz wagemutig in der Apotheke die einzelnen Komponenten kaufen und selbst das ganz persönliche ideale Mischungsverhältnis finden.

Herstellung

Auch dieser Kräutertee wird hergestellt, wie das in der Regel bei Kräutertees üblich ist. Die Zutaten werden zum passenden Zeitpunkt geerntet, gründlich und sorgfältig getrocknet und schließlich zerkleinert. So können sie besser gemischt und später überbrüht werden (Oder wer hat Teekannen zu Hause in denen man ganze Sonnenblumenblüten aufgießen kann?).

Fazit

Auch die "Sommer-Erfrischung" ist ein ideales Beispiel dafür, dass wir uns gerne von der Vorstellung "Tee gehört zu kalten Wintertagen" lösen sollten. Sicher ist eine heiße Tasse Tee ideal, wenn man verfroren nach einem Spaziergang im Schnee wieder zu Hause ankommt. Aber Tee kann eben noch viel mehr. Man kann seinen Teehändler, seinen Apotheker oder auch jemand anderen fragen, der sich mit der Wirkung einzelner Kräuter gut auskennt. Mit etwas Experimentierfreude kann man so ganz schnell und einfach seinen perfekten, ganz persönlichen Sommertee kreieren.   [button color="orange" size="large" link="https://www.tee-magazin.tee-magazin.de/wp-content/uploads/2013/08/Sommer-Erfrischung.jpg">Sommer-Erfrischung © fotoknips - Fotolia.com

Herkunft und Geschichte

Sommer-Erfrischung hat eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Bereits in der Antike wussten Heiler um die besonderen Eigenschaften dieser Pflanze. In vielen Kulturen weltweit wird Sommer Erfrischung seit Jahrhunderten als Heilmittel und Genussmittel geschätzt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus gemäßigten Klimazonen und wird heute in zahlreichen Ländern kultiviert.

Die Geschichte des Kräutertees reicht weit zurück. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer nutzten Kräuteraufgüsse zu therapeutischen Zwecken. Im Mittelalter waren es vor allem Klostergärten, in denen Heilkräuter systematisch angebaut und ihre Wirkungen dokumentiert wurden. Hildegard von Bingen und Paracelsus gehören zu den bekanntesten Vertretern der Kräuterheilkunde jener Zeit.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Inhaltsstoffe von Sommer Erfrischung sind vielfältig und wissenschaftlich gut erforscht. Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe und Bitterstoffe bilden das komplexe Wirkstoffprofil dieser Teepflanze. Diese sekundären Pflanzenstoffe entfalten ihre Wirkung sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander — man spricht hier vom sogenannten Entourage-Effekt.

Flavonoide sind besonders wertvolle Antioxidantien, die freie Radikale im Körper neutralisieren können. Gerbstoffe (Tannine) wirken zusammenziehend auf die Schleimhäute und können bei Magen-Darm-Beschwerden lindernd wirken. Die ätherischen Öle tragen nicht nur zum charakteristischen Aroma bei, sondern besitzen auch antimikrobielle Eigenschaften.

Zubereitung und Dosierung

Für die optimale Zubereitung von Sommer Erfrischung empfiehlt sich frisches, weiches Wasser, das auf etwa 100 °C erhitzt wird. Pro Tasse (250 ml) verwenden Sie einen gehäuften Teelöffel getrockneter Kräuter oder einen Esslöffel frischer Kräuter. Die ideale Ziehzeit beträgt zwischen fünf und zehn Minuten — je nach gewünschter Intensität.

Ein häufiger Fehler bei der Zubereitung von Kräutertee ist eine zu kurze Ziehzeit. Im Gegensatz zu grünem oder schwarzem Tee sollten Kräutertees ausreichend lange ziehen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig lösen können. Decken Sie die Tasse während des Ziehens ab, damit die flüchtigen ätherischen Öle nicht entweichen.

Kräutertees können sowohl heiß als auch kalt genossen werden. Als Eistee-Variante bereiten Sie den Aufguss doppelt so stark zu und gießen ihn über Eiswürfel. So erhalten Sie ein erfrischendes und gesundes Sommergetränk.

Gesundheitliche Vorteile

Die gesundheitlichen Vorteile von Sommer Erfrischung sind Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Kräutertees gelten als koffeinfreie Alternative zu klassischen Teesorten und eignen sich daher besonders für den Genuss am Abend oder für Menschen, die auf Koffein empfindlich reagieren.

Regelmäßiger Kräutertee-Genuss kann zur allgemeinen Flüssigkeitsversorgung beitragen und das Wohlbefinden steigern. Viele Kräutertees haben eine wärmende Wirkung von innen und können besonders in der kalten Jahreszeit für Behaglichkeit sorgen. Darüber hinaus bieten sie eine geschmackvolle Möglichkeit, die tägliche Trinkmenge zu erhöhen.

Wichtiger Hinweis: Kräutertees sind kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets einen Arzt konsultieren. Schwangere und stillende Frauen sollten vor dem Genuss bestimmter Kräutertees ärztlichen Rat einholen.

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Zubereitung Schritt für Schritt

Die perfekte Tasse beginnt mit der Wahl des richtigen Wassers. Verwenden Sie nach Möglichkeit gefiltertes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser mit einem niedrigen Kalkgehalt. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee erheblich beeinträchtigen und einen unangenehmen Film auf der Oberfläche bilden. Die optimale Wasserhärte für Tee liegt zwischen 4 und 8 Grad deutscher Härte.

Wärmen Sie Ihre Teekanne und Tassen vor, indem Sie sie kurz mit heißem Wasser ausspülen. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass das Aufgusswasser seine optimale Temperatur behält und der Tee gleichmäßig extrahiert wird. Messen Sie die Teemenge sorgfältig ab: Pro 200 ml Wasser empfehlen sich je nach Teesorte 2 bis 5 Gramm Teeblätter. Eine Küchenwaage liefert dabei genauere Ergebnisse als das Augenmaß.

Gießen Sie das Wasser langsam über die Teeblätter und lassen Sie den Aufguss in Ruhe ziehen. Widerstehen Sie der Versuchung, den Teebeutel oder das Teesieb ständig zu bewegen — dies kann unerwünschte Bitterstoffe lösen. Nach der optimalen Ziehzeit entfernen Sie die Teeblätter sofort, um ein Überziehen zu vermeiden. Die Ziehzeit ist der wichtigste Faktor für den Geschmack — schon 30 Sekunden zu viel können einen milden Tee herb und bitter machen.

Kulturelle Bedeutung und Tradition

Sommer Erfrischung steht in einer langen Tradition, die verschiedene Kulturen und Epochen miteinander verbindet. Tee ist seit Jahrtausenden nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut, das Menschen zusammenbringt und zum Innehalten einlädt. In einer Zeit, die von Hektik und Schnelllebigkeit geprägt ist, bietet die Teekultur einen wertvollen Gegenpol.

In der traditionellen chinesischen Kultur steht Tee für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die japanische Teezeremonie erhebt die Teezubereitung zur meditativen Kunstform. In Großbritannien ist der Afternoon Tea ein gesellschaftliches Ritual, und in Ostfriesland gehört die Teetied zum kulturellen Erbe. Auch in der arabischen Welt ist die Teezubereitung ein Akt der Gastfreundschaft und des Respekts.

Moderne Teekultur verbindet diese Traditionen mit zeitgenössischen Trends. Tee-Sommeliers, spezialisierte Teehäuser und die wachsende Bewegung für bewussten Konsum machen Tee zu einem Thema, das Menschen unterschiedlichster Hintergründe begeistert. Die Beschäftigung mit Tee fördert Achtsamkeit, Geduld und die Wertschätzung für Qualität — Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je sind.

Qualität erkennen und richtig einkaufen

Die Qualität von Tee zu beurteilen, erfordert etwas Übung und Wissen. Ein wichtiger erster Anhaltspunkt ist das Erscheinungsbild der trockenen Blätter: Hochwertige Tees bestehen aus ganzen oder großen Blattstücken mit einheitlicher Farbe und Form. Gebrochene, staubige oder ungleichmäßige Blätter deuten auf niedrigere Qualität hin.

Der Duft der trockenen Blätter sollte frisch, klar und einladend sein — niemals muffig, staubig oder künstlich. Beim Aufguss achten Sie auf eine klare, leuchtende Tassenfarbe. Trüber oder matter Tee kann auf Qualitätsmängel oder falsche Lagerung hindeuten. Der Geschmack sollte vielschichtig sein und verschiedene Noten offenbaren — Tiefe und Komplexität sind Zeichen hoher Qualität.

Kaufen Sie Tee vorzugsweise im Fachhandel, wo Sie kompetent beraten werden und die Möglichkeit haben, verschiedene Sorten zu probieren. Online-Teeshops bieten oft eine größere Auswahl und detaillierte Beschreibungen. Achten Sie auf Bio-Zertifizierungen und Fair-Trade-Siegel, die Qualitätsstandards und nachhaltige Produktion gewährleisten. Kaufen Sie lieber kleine Mengen und verbrauchen Sie den Tee innerhalb weniger Monate — Frische ist bei Tee entscheidend.

Richtige Lagerung für optimales Aroma

Die richtige Lagerung ist entscheidend dafür, dass Ihr Tee sein volles Aroma bewahrt. Die vier größten Feinde des Tees sind Licht, Luft, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Bewahren Sie Tee daher stets in luftdichten, lichtundurchlässigen Behältern auf — ideal sind Dosen aus Zinn, Keramik oder dunklem Glas.

Vermeiden Sie die Aufbewahrung in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln wie Gewürzen, Kaffee oder Knoblauch, da Tee fremde Gerüche leicht aufnimmt. Ein kühler, trockener Ort mit konstanter Temperatur — etwa ein Küchenschrank abseits von Herd und Spüle — ist der ideale Lagerplatz. Im Kühlschrank sollte Tee nur in absolut luftdichten Behältern gelagert werden, um Kondenswasser zu vermeiden.

Die Haltbarkeit variiert je nach Teesorte: Grüner und weißer Tee sollten innerhalb von 6 bis 12 Monaten verbraucht werden, da sie empfindlicher auf Oxidation reagieren. Schwarzer Tee und Oolong halten bei richtiger Lagerung 1 bis 2 Jahre. Pu-Erh Tee ist eine Ausnahme — er kann wie guter Wein über Jahre oder sogar Jahrzehnte reifen und an Komplexität gewinnen. Kräuter- und Früchtetee bleiben bei sachgemäßer Lagerung 12 bis 24 Monate aromatisch.